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UL-Schlepp
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Drachenschlepp mit dem Ultraleicht-Trike

Drachenschlepp mit einem Schleppflugzeug wie bei den Segelflugzeugen, geht denn das?
Ja, wenn das Schleppflugzeug ein UL-Trike ist. Durch die vergleichbare Bauweise mit einer
Drachenfläche als Flügel lässt sich das UL in demselben Geschwindigkeitsbereich wie ein
motorloser Drachen bewegen und ist damit für einen harmonischen Schlepp geeignet.
Unser vereinseigenes UL-Trike verfügt sowohl über die erforderliche Ausstattung und auch
die ausreichende Leistung, um auch die schwersten Brummer schnell und vor allem sicher in
die Luft zu bekommen.
Und was noch besser ist: Man bekommt den Drachen dorthin bzw. man lässt sich dorthin
schleppen, wo die Aufwinde zu finden sind. Dies ist neben der beinahe beliebigen
Ausklinkhöhe der Hauptvorteil gegenüber dem seilgebundenen Windenschlepp.
Des Weiteren besteht ein Schleppgespann normalerweise nur aus zwei Beteiligten, dem
Schlepppiloten und dem geschleppten Drachenpiloten. Während der Schlepp-Pilot sich über
die Sprechfunkverbindung die notwendigen Infos mit dem Flugleiter auf dem Flugplatz
abklärt, kann sich der Drachenpilot voll auf den Start konzentrieren. Nachdem das Gespann
auf der Startbahn ausgerichtet ist und das Schleppseil unter einer leichten Spannung steht,
signalisiert der Schlepp-Pilot durch einen ausgestreckten linken Arm, das er startbereit ist. Ab
jetzt wartet der geschleppte Pilot nur noch auf einen günstigen Augenblick mit leichtem
Gegenwind, denn über den Startzeitpunkt entscheidet nur er. Er bestimmt durch das
Hochheben des Drachens den Startzeitpunkt, ab dem es dann heißt : Laufen, laufen und
laufen, bis der Drachenpilot von dem Drachen weggehoben wird.
Und wenn das nicht der Fall ist? Für den Fall, dass das Beschleunigungsvermögen des
Drachenpiloten nicht ausreicht, was vor allem bei älteren Modellen der Fall ist, haben die
Drachen auf ihrem Steuerbügel Räder montiert, die zumindest ein kurzzeitiges Rollen auf der
Startbahn ermöglichen. Als noch komfortablere Startart ist nun allerdings der Bau eines
Startwagens geplant , auf dem sich Drachen und Drachenpilot bereits in Flugposition
befinden und durch Nachziehen hinter dem UL-Trike stressfrei auf die erforderliche
Abhebegeschwindigkeit gebracht werden – und das auch bei leichtem Rückenwind.

Während der Schlepp-Phase muss sich der geschleppte Pilot dann wieder voll nach dem
Schlepp-Trike richten. Getreu wie ein Hund an der Leine sollte er jede Flugbewegung des
vorausfliegenden Trikes mitmachen, um eine Unruhe des Gespanns zu vermeiden. So steigen
beide auf die vorher vereinbarte Ausklinkhöhe. Zum Ausklinken nimmt der Schlepp-Pilot das
Gas weg, gibt dem geschleppten Drachenpiloten ein Zeichen und wartet darauf, bis sich der
Drachenpilot ausklinkt und abdreht. Es ist noch anzumerken, dass beide Piloten, sowohl der
Schlepp-Pilot als auch der Drachenpilot, jederzeit die Möglichkeit haben, aus dem Schlepp
auszusteigen, wenn es die Situation erfordert – ein kurzer Klick auf die Schleppklinke, und
schon ist man frei und ungebunden. Als zusätzliche Sicherheit ist auch noch eine sogenannte
Sollbruchstelle in das Schleppseil eingebaut, die ab einer bestimmten Belastung zu einem
Trennen des Seiles führt.

Diese Startmethode hat sich mittlerweile so bewährt, dass nicht nur die Drachenpiloten diese
Startart dem Windenstart vorziehen, sondern sogar bereits eine Flugschule ihre Flugschüler
mit dieser Methode in die Luft bringt – zuerst zu zweit mit Fluglehrer, und dann solo.

 

Hierzu einige Bilder:
Unser Schlepptrike aus der Sicht des geschleppten Piloten : Die 65 PS des Rotax-Motors unseres Graffiti-Doppelsitzer Trikes sind ausreichend, um auch schwere Brocken in die Luft zu bringen. Auf dem Bild ist auch die Schleppklinke erkennbar, die durch die Propellernabe geführt ist.
Start
Bereits nach einer kurzen Laufphase wird der Drachen in sein Element geschleppt, wobei
der Drachenpilot immer leicht oberhalb des Schlepptrikes fliegt, um nicht in dessen Wirbelschleppe zu kommen (nicht schlimm, aber etwas ruppig und damit unangenehm).

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